• Suhler Singakademie - Konzerte
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KONZERTE

Jahresprogramm 2017

28. April
20:00 Uhr
Volkahaus Jena
Konzert des Philharmonischen Chors Jena
Felix Mendelssohn Bartholdy „Elias“
Leitung: Berit Walther
10. Juni
17:00 Uhr
Hauptkirche Suhl
Konzert Suhler Singakademie
Felix Mendelssohn Bartholdy „Elias“
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22.-25. September
Chorreise nach Prag
A-cappella-Konzert mit Partnerchor
23. Dezember
18:00 Uhr
Kirche Heinrichs
Vorweihnachtliches Konzert zum Mitsingen
Leitung: Robert Grunert

Repertoire

Das Konzertrepertoire der Suhler Singakademie umfasst die großen Chorwerke aller Epochen mit einem Schwerpunkt auf romantischer Oratorienliteratur. Die Vielseitigkeit des Chores belegen Rock-Sinfonik-Konzerte zusammen mit der Gruppe „Vital“ und der „Queen Tribute Band MerQury“.
Einen besonderen Verdienst erwarb sich der Chor mit zahlreichen Suhler Erstaufführungen wie z.Bsp. Anton Rubinsteins „Das Verlorene Paradies“, Tippets „A child of our time“, Elgars „The Dream of Gerontius“, Dvoráks „Requiem“, Schumanns „Paradies und die Peri“, Pärts „Passio“, Bruchs „Moses“ und Suters „Le Laudi“. Konzertreisen führen die Suhler Singakademie in viele deutsche Städte sowie ins Ausland.


Konzert-Highlights

Konzert - Bartholdy/Elias

Felix Mendelsohn Bartholdy ELIAS

op. 70 (MWV A 25)

10. Juni 2017

Dirigent: Robert Grunert

Mitwirkende: Thüringen Philharmonie Gotha, Mitglieder des Philharmonischen Chors Jena,
Männerstimmen des Suhler Knabenchors
Soliisten: Heike Porstein, Karolin Zeinert, Christian Rathgeber, Daniel Blumenschein

„Elias“ gilt als Meilenstein in Mendelssohns kompositorischem Schaffen und als Höhepunkt der Oratorienliteratur des 19. Jahrhunderts. Felix Mendelssohn Bartholdy hat sich zehn Jahre mit der biblischen Handlung beschäftigt, bevor er dazu eine passende bildhaft-romantische Musiksprache komponierte. Mit packender Dramatik wird die Geschichte des Propheten Elias erzählt.
Worum geht es? Weil die Königin Palästinas und ihre Anhänger viele Götter verehren, hat der „richtige“ Gott keinen Regen geschickt. Es herrschen mehrere Jahre Hungersnot und Dürre. Elias hat dieses Unglück vorhergesagt, wird aber vom Volk verspottet. Der dramatische erste Teil endet mit einem Regenguss, den Elias herbeigerufen hat. Die Königin hetzt nun das Volk zum Mord an Elias auf. Dieser flüchtet auf den Berg Horeb und begegnet dort dem unsichtbaren Gott. Im Kampf gegen die Verfolger erfährt er Unterstützung von seinem Gott und fährt am Ende seines Lebens in einem feurigen Wagen gen Himmel.


A-capella-Konzer - Cloudburst

A-cappella-Konzert CLOUDBURST

Amerikanische Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts

4. November 2016

Leitung: Robert Grunert

Mitwirkende: Männerstimmen des Suhler Knabenchors, Instrumentalisten

Das „Cloudburst“ betitelte Programm steht ganz im Zeichen amerikanischer Chorliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts. Doch keine Sorge - zeitgenössische Musik aus den Vereinigten Staaten bedeutet keineswegs immer nur schräge, dissonante Klänge, sondern vor allen Dingen Innovation. In den letzten 20 Jahren ist im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ eine aktive und unglaublich kreative Chorszene entstanden. Allen voran hat Eric Whitacre es geschafft, mit seinen Stücken nicht nur tradierte Kompositionsweisen mit neuen Ideen zu bereichern, sondern mit spektakulären Einfällen eben auch völlig neue Wege zu gehen.


Jubiläumskonzert 40 Jahre Suhler Singakademie

Carl Off CARMINA BURANA

Das Jubiläumskonzert - 40 Jahre Suhler Singakademie

28. Mai 2016

Leitung: Robert Grunert

Mitwirkende: Suhler Knabenchor, Konzertchor Gotha, Kammerchor der Technischen Universität Ilmenau, Thüringen Philharmonie Gotha
Solisten: Catarina Maier, Johann Winzer, Daniel Blumenschein

Die Suhler Singakademie vollendet 2016 das vierte Jahrzehnt ihres Bestehens. In den zurückliegenden 40 Jahren hat der Chor seinem Publikum und natürlich auch sich selbst viele Stunden der Freude bereitet. Wie anders hätte eine Sangesgemeinschaft ein solches Jubiläum angemessen begehen können, als mit einem musikalischen Höhepunkt: Die Aufführung von Carl Orffs „Carmina Burana“ im großen Saal des Congress Centrums Suhl.


Konzert Missa Sacra

Robert Schumann MISSA SACRA

Johannes Brahms ALT-RHAPSODIE

24. Oktober 2015

Leitung: Robert Grunert

Mitwirkende: Philharmonischer Chor Jena, Thüringen Philharmonie Gotha
Solisten: Franziska Erdmann, Karolin Zeinert

Gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Jena brachte die Suhler Singakademie Robert Schumanns „Missa sacra“ und Brahms Altrhapsodie zu Gehör. Schumanns Werk verbindet gleichwohl Monumentalität und Innerlichkeit in großer Eindringlichkeit. In der Fülle der kühnen, musikalischen Lösungen zeigt sich der typische Schumann’sche Experimentierdrang.
Dagegen hat Brahms das dreistrophige Fragment des Goethe‘schen Gedichts „Harzreise im Winter“ in eine dreiteilige musikalische Architektur übertragen. Ein reich entfaltetes chorisches Finale und ein die Altstimme untermalender hymnischer Männerchor ließen das Werk mit seinem mitunter recht düsteren Text versöhnlich ausklingen.
Mit dieser Programmgestaltung erwies die Suhler Singakademie den beiden Kompositionsstars der deutschen Romantik in ihrer spannungsreichen menschlichen und künstlerischen Beziehung eine besondere Referenz.


Konzert Klangräume

KLANGRÄUME

Geistliche A-cappella-Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart

27. März 2015

Leitung: Robert Grunert

Mitwirkende: Philipp Christ (Orgel)

Den musikalischen Jahresauftakt 2015 gestaltete die Suhler Singakademie mit dem A-cappella-Konzert „Klangräume“ - einer akustische Reise ins 16. Jahrhundert. In jener Zeit wurde das musikalische Denken Europas maßgeblich von den Kompositionsstars am Markusdom in Venedig geprägt. Getreu dieser Tradition experimentierte die Singakademie mit dem Klangraum der Suhler Hauptkirche. Der Chor sang nicht nur, wie heutzutage üblich, vom Altarraum aus in das Schiff hinein, sondern positionierte sich an verschiedenen Orten, was dem Gesang eine Art „Dolby Surround“-Situation verlieh. Dies schuf sehr reizvolle akustische Arrangements und ein Musikerlebnis der besonderen Art.


Konzert Orpheus

Christoph W. Gluck ORPHEUS UND EURYDIKE

14. November 2014

Leitung: Robert Grunert

Mitwirkende: Prattica di Musica und Gäste
Solisten: Alexandra Schmid, Franziska Erdmann, Madlen Hiller

Die Suhler Singakademie hat 1981 und 2002 in jeweils eigenen Konzerten und abendfüllenden Programmen berühmte Opernchöre zu Gehör gebracht. Die Aufführung einer Oper in konzertanter Form - das war 2014 eine echte Premiere in der fast 40-jährigen Geschichte des Chores.
„Orpheus und Eurydike“ von Christoph Willibald Gluck wurde am 5. Oktober 1762 im Theater bei der Hofburg in Wien uraufgeführt und veränderte die Opernwelt nachhaltig. Sämtliche Nebenfiguren und Nebenhandlungen sind weggelassen, das Geschehen konzentriert sich auf die beiden Hauptfiguren, neben denen nur noch eine einzige kleine Gesangsrolle erscheint - ein in der Oper des 18. Jahrhunderts bis dato völlig undenkbares Vorgehen. Gluck selbst sagte dazu: "Ich betrachte die Musik nicht nur als eine Kunst, das Ohr zu ergötzen, sondern als eins der größten Mittel, das Herz zu bewegen und Empfindungen zu erregen."


Konzert Missa C-Moll

Wolfgang A. Mozart MISSA C-MOLL / Laudate Dominum

08. März 2014

Leitung: Robert Grunert

Mitwirkende: Thüringen Philharmonie Gotha, Philipp Christ (Orgel)
Solisten: Heike Porstein, Ulrika Strömstedt, Stephan Scherpe, Daniel Blumenschein

Dieses Monumentalwerk sprengt den Rahmen aller seiner vorausgegangenen Messen-Kompositionen. Bei der Missa c-Moll handelt sich um die Frucht Mozarts Auseinandersetzung mit dem Werk von Johann Sebastian Bach. Ein gewaltiger Doppelchor in g-Moll zu gezackten, punktierten Figurationen der Streicher und mit vollem Bläsersatz, lässt die Bitte um Erbarmen zu einem verzweifelten Flehruf werden. Größeres hat Mozart später auch im Requiem nicht komponiert. Das Konzert fand mit der bezaubernden Klangpoesie von Mozarts „Laudate Dominum“ - ein Sopran-Arioso mit Chor-Schluss seinen glanzvollen Abschluss.


Konzert SHINING NIGHT

Nachtgesänge SHINING NIGHT

27. September 2013

Leitung: Robert Grunert

Mitwirkende: Wolfram Hausberg (Orgel)
Musik von: Rheinberger, Schumann, Brahms, Debussy, Distler, Whitacre, Lauridsen

Mit einem außerordentlich interessanten und vielseitigen Programm unter dem Titel „Shining Night“ („Nachtgesänge“) haben sich die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Robert Grunert ihrem Publikum im Herbst 2013 präsentiert.
Neben dem titelgebenden 4-stimmigen Chor mit Klavierbegleitung „Shining Night“ von Morten Lauridsen umfasste das Konzertprogramm Kompositionen von der Romantik bis zur Gegenwart – von Josef Rheinberger, Robert Schumann und Johannes Brahms über Claude Debussy und Hugo Distler bis zu Eric Whitacre. Der musikalische Spannungsbogen vereinte romantische Sonnenuntergänge und geheimnisvolle Lichter ebenso wie impressionistische Traumwolken und die Poesie des Einschlafens. Zwischen den drei Programmteilen des A-cappella-Konzerts erklang Orgelmusik.


Konzert Schicksalslied, Walpurgisnacht

Johannes Brahms SCHICKSALSLIED

Felix M. Bartholdy DIE ERSTE WALPURGISNACHT

13. März 2013

Leitung: Robert Grunert

Mitwirkende: Thüringen Philharmonie Gotha
Solisten: Karolin Zeinert, André Khamasmie, Daniel Blumenschein

Berühmte Dichter haben oft auch berühmte Komponisten inspiriert.
Die Aufführung der Kantate „Schicksalslied“ für Chor und Orchester op. 54 von Johannes Brahms nach einem Gedicht von Friedrich Hölderlin sowie „Die erste Walpurgisnacht“ op. 60 von Felix Mendelssohn Bartholdy nach einer Ballade von Johann Wolfgang Goethe wurde für die Zuhörer ein gleichermaßen klangschönes wie ausdrucksstarkes Konzert.




Konzert Ein deutsches Requiem

Brahms EIN DEUTSCHES REQUIEM

03. November 2012

Leitung: Robert Grunert

Mitwirkende: Thüringen Philharmonie Gotha
Solisten: Heike Porstein, Andreas Kindschuh

Johannes Brahms hat sein Werk „Ein deutsches Requiem“ genannt und schreibt selbst: „Was den Text betrifft, so will ich bekennen, dass ich recht gern auch das „Deutsch“ fortließe und einfach den „Menschen“ setzte.“ Es ist eben nicht eine deutsche Fassung des lateinischen Requiem Textes, der ja gemeinhin eine Liturgie zum Totengedenken ist, sondern steht dieser traditionellen Bitte um Erlösung der Toten als ein durchaus antidogmatischer Gegenentwurf gegenüber. Der Mensch steht im Vordergrund – der Lebende, der Zurückgelassene, der Trauer und Leid Tragende. Er soll getröstet werden.


Konzert LE LAUDI

Hermann Suter LE LAUDI

Jubiläumskonzert

19. Mai 2012

Leitung: Matthias Beckert

Mitwirkende: Thüringen Philharmonie Gotha, Suhler Knabenchor, Berliner Singakademie
Solisten: Nathalie de Montmollin, Barbara Bräckelmann, Frieder Aurich, Daniel Ochoa

Anlässlich ihres 35. Gründungsjubliäums brachte die Chorvereinigung zusammen mit der Berliner Singakademie und dem Suhler Knabenchor das spätromantische Oratorium „Le Laudi di San Francesco d’ Assisi“ von Hermann Suter als Suhler Erstaufführung zu Gehör. Der Schweizer Komponist schuf sein Meisterwerk für Soli, Chor und Knabenchor in der Abgeschiedenheit der österreichischen Bergwelt, die er besonders liebte. Durch das großartige Naturerlebnis tief beeindruckt entschied sich Suter für die Vertonung des „Sonnengesangs“ des Franz von Assisi. Mit seiner Hymne aus dem Jahr 1224 - eines der ersten Zeugnisse der italienischen Dichtkunst - hat der Hlg. Franziskus seiner tiefen Liebe zur Natur ein vielbewundertes Denkmal gesetzt.


Max Reger O HAUPT VOLL BLUT UND WUNDEN

Suhler Erstaufführung

16. April 2011

Leitung: Matthias Beckert

Mitwirkende: Suhler Knabenchor e.V.
Solisten: Anna Nesyba, Franziska Rapke, Johannes Strauß, Simon Tischler, Martin Popp, Yulia Ulanovskaya, Ruben Jeyasundaram, Naomi Kanegae, Christian Hengel, Martin Gál

Christi Leiden und Sterben, des Menschen eigene Vergänglichkeit, beides durchzieht wie ein roter Faden Max Regers Oeuvre. Wie wichtig Reger der Passionschor „O Haupt voll Blut und Wunden" war, wird in einem Brief aus dem Jahre 1913 deutlich, in dem er auf die 9. Strophe abzielt: „Haben Sie nicht bemerkt, wie durch alle meine Sachen der Choral hindurchklingt: Wenn ich einmal soll scheiden?". Neben Orgelbearbeitung dieser Melodie, und der im Konzert zu hörenden romantischen Choralkantate erklingt der Choral auch in Regers „Requiem", seinem letztem vollendeten Chorwerk.


Robert Schumann DAS PARADIES UND DIE PERI

Suhler Erstaufführung

23. Oktober 2010

Leitung: Matthias Beckert

Mitwirkende: Kammerchor New Voices, Thüringen Philharmonie
Solisten: Alexandra Steiner, Barbara Bräckelmann, Robert Morvai, Johannes Weinhuber

Anlässlich des 200. Geburtstages von Robert Schumann (1810-1856) führt die Suhler Singakademie eines der größten Werke des bedeutenden Romantikers auf. Die romantische Dichtung "Das Paradies und die Peri" erklingt am Samstag 23. Oktober 2010 in der Suhler Hauptkirche begleitet von der Thüringen Philharmonie und hochkarätigen Solisten.
Mit diesem Meisterwerk, das dem Komponisten international Ruhm als Komponist brachte, begab sich Schumann in die Gefilde orientalischer Poesie. Die Peri, ein Geisterwesen der persischen Mythologie, muss, um wieder ins Paradies aufgenommen zu werden, »des Himmels liebste Gabe« beibringen. Beim dritten Versuch – mit der reumütigen Träne eines Verbrechers - öffnen sich die Himmelspforten. Die Jubelgesänge der Chorscharen und die gnädige Wiederaufnahme sind ihr daraufhin gewiss!
Die Suhler Singakademie setzt mit dieser Aufführung in Robert Schumanns Jubiläumsjahr ihre Reihe Suhler Erstaufführungen fort.


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